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Literatur
Das Lesen ist eine Freude, die für alle Menschen gilt.
Bücher lesen in großer Schrift -
Bibliotheken gibt es in jeder Stadt und in vielen Altenheimen. Größere Kommunen schicken Bibliotheksbusse auf Reisen, um auch die zu erreichen, die nicht mehr gut zu Fuß sind. In einigen Gemeinden und Stadtteilen gibt es sogar einen mobilen Bücherdienst, der die gewünschte Lektüre in's Haus bringt. Näheres weiß die städtische Bibliothek.
Manche Buchhändler bieten auch Tauschgeschäfte an: Für ausgelesene Bücher gibt es andere, ebenfalls gebrauchte.
Möglich sind auch Tauschzirkel mit Freunden. Das hat den Vorteil, daß man auch über die gelesenen Bücher sprechen kann. Anspruchsvolle gründen einen Lesekreis: Gemeinsam werden Bücher gelesen (oder vorgelesen), dann wird über das Gehörte diskutiert. Es können sich auch Referate über besondere Aspekte der Lektüre anschließen.
Sprechende Bücher
Als besonderes Angebot für ältere Menschen, die nicht mehr so viel Lesen können, aber Literatur lieben, bieten Stadtbüchereien "Sprechende Bücher" an, das sind Literaturkassetten in deutscher und neuerdings auch in Fremdsprachen.
Auch wer blind ist, muß nicht auf den Genuß von Lektüre verzichten. Nicht nur in Bibliotheken, sondern auch beim Blindenverband gibt es Kassetten, auf die ehrenamtliche Helfer Texte aus Büchern oder Zeitschriften gesprochen haben. Das Besprechen solcher Kassetten kann für Senioren mit angenehmer Stimme und deutlicher Aussprache eine erfüllende Aufgabe sein.
Deutscher Blindenverband
Bismarckallee 30, 53173 Bonn, (0228) 35 40 37 Broschüren: Außenstelle Berlin, Schiffbauerdamm 13 10117 Berlin, S1 (030) 220 04 51
Bayerische Blindenhörbücherei
Lothstr. 62, 80335 München (089) 12956 15
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