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Gesundheit für Jung und Alt
Menschen bleiben gesund, wenn sie zum Hier und Jetzt eine positive Einstellung leben. Das kann man der Broschüre "Älter werden -
Der Mensch ist, was er ißt.
Eine Volksweisheit, die in der heutigen Zeit neue Aktualität bekommen hat. Wir haben genug zu Essen und zu Trinken. Vielleicht sogar zuviel? Alles ist überreichlich vorhanden, und gerade deshalb kommt es auf die gesunde Auswahl an.
Eine spezielle Diät brauchen ältere Menschen nicht einzuhalten. Dennoch sollten die veränderten Lebensumstände beachtet werden:
1. Die Nahrung im Körper wird langsamer verbrannt, so daß weniger Körperwärme gebildet wird. Ältere Menschen frieren leichter.
2. Die Nahrung wird unvollkommener verwertet. Die Kraft der Verdauungssäfte läßt nach.
3. Der Transport der Nährstoffe und Schlacken im Herz-
4. In der Regel bewegt man sich weniger. Die Muskulatur bildet sich zurück und die Gefahr, dicker zu werden, nimmt zu.
1. Kalorienbewußt leben
Je nach körperlicher Leistung geht der Kalorienverbrauch im Alter zurück. Männer benötigen noch etwa l .900, Frauen l .700 Kalorien pro Tag. Der Bedarf an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen bleibt dagegen gleich. Essen und Trinken müssen also "nährstoffdichter" sein -
Eiweiß erhält die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Es ist Voraussetzung für ein gutes Langzeitgedächtnis. Es hält aktiv und vertreibt die Altersmüdigkeit. Es stärkt die Abwehrkraft gegen Krankheiten. Und es macht nicht dick. Die tägliche Menge an Eiweiß sollte l ,2 Gramm pro Kilo Körpergewicht betragen und je zur Hälfte aus tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln stammen.
3. Ohne Vitamine geht's nicht
Obst und Gemüse sind wahre Vitaminbomben und liefern außerdem eine Menge Mineral-
Zu fette Nahrung stört die körperliche und geistige Vitalität. Übergewicht erhöht die Gefahr von Kreislauferkrankungen und verkürzt die Lebenserwartung. Die tägliche Höchstmenge an Fett soll unter einem Gramm je Kilo Körpergewicht liegen. Butter und Pflanzenöle sind am besten verträglich. Beim Zählen der Kalorien auch auf die "versteckten" Fette achten: vor allem in bestimmten Wurstwaren, Käsesorten, Gebäck, Schokolade und Knabberartikeln.
5. Den Alltag versüßen
Kohlehydrate, also Stärke, Zellulose und Zucker, sind unsere Energielieferanten. Es wird empfohlen, daß die Nahrung, die wir zu uns nehmen, zu etwa 55 Prozent aus Kohlehydraten bestehen sollte. Nimmt der Körper zu viel Kohlehydrate auf, so speichert er die überschüssige Energie als Fettansatz. Sinkt die Kohlehydratzufuhr über einen längeren Zeitraum unter 10 Prozent, leiden die Gehirnfunktionen. In der verträglichsten Form liegen die Energiespender in Obst und Honig vor.
6. Spurenelemente und Mineralstoffe...
... benötigt dringend der Stoffwechsel und jeder, der auf seine Vitalität und Widerstandskraft Wert legt. Enthalten sind Mineralstoffe und Spurenelemente in Käse mit niedriger bis mittlerer Fettstufe, in Gemüse, Kartoffeln, Salaten, Obst und in Fruchtsäften.
7. Knochenharte Kost
Calcium sorgt für die Festigkeit der Knochen. Täglich zwei Gläser fettarme Milch und zwei Scheiben Hartkäse decken den Calciumbedarf.
8. Nicht die Gesundheit versalzen
Vorsicht beim Salz: Zu viel davon könnte zu Bluthochdruck führen! Krauter und Gewürze bringen Abwechslung in den Geschmack. Verwenden Sie sie öfter anstelle von Salz.
9. Leicht verdaulich soll es sein
Essen Sie täglich Getreide, Brot und Kartoffeln. Besonders nährstoffreich ist Vollkornbrot. Wählen Sie feinvermahlene Sorten, die sind besser verdaulich und lassen sich leichter kauen.
10. Fleisch -
Dieser Spruch ist längst überholt. Zwei bis drei Fleischmahlzeiten pro Woche sind vollkommen ausreichend. Bereiten Sie sich lieber ein bis zwei mal pro Woche einen Seefisch zu. Kein anderes Lebensmittel liefert Ihnen soviel Jod.
11. Abwechslung schafft Appetit
Es gibt wohl keine Speise, in der sich alles in ausreichenden Mengen befindet, was der Körper braucht. Wer sich also einen abwechslungsreichen Speisezettel zusammenstellt, erfreut seinen Gaumen und tut seiner Gesundheit einen Gefallen. Ballastoffreiche Ernährung durch Kartoffeln, Obst und Vollkornbrot hilft, die Verdauung zu regeln. Und nicht vergessen: Das Auge ißt mit.
12. Öfter mal was essen
Wer sich mehrere kleine Mahlzeiten täglich gönnt, anstatt drei große, tut dem Körper einen Gefallen. Zum einen bekommt man damit die Altersappetitlosigkeit in den Griff und zum anderen wird die altersbedingte verringerte Insulinbildung berücksichtigt. Insulin ist ja bekanntlich für den Abbau von Kohlehydraten notwendig.
13. Ein Gläschen in Ehren
Die Betonung liegt auf "Ein"! Also: Ein Glas Wein oder Bier sind gut für die Durchblutung, fördert den Stoffwechsel und Appetit. Wer es mit dem Alkohol übertreibt, der weiß ja, was er zu erwarten hat. Und noch etwas: Im Alkohol findet man Kalorien -
Die Folgen einer zu reichhaltigen Ernährung sind vielfältig. Aber auch eine mangelhafte Ernährung ist schädlich. Vorsicht: Auch durch Krankheit können Mangelerscheinungen entstehen -
Deshalb sollte man vor allem auf eine eiweiß-
Nehmen Sie sich Zeit fürs Essen und genießen Sie es. Auch das trägt zum gesundheitlichem Wohlbefinden bei!
Faltblätter zum Thema Ernährung hält die Bayerische Landesanstalt für Ernährung bereit.
Bayerische Landesanstalt für Ernährung
SGÖffentlichkeitsarbeit Postfach 900153, 81501 München
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.
Geldbergstr. 28, 60323 Frankfurt/Main
Bundesausschuß für volkswirtschaftliche Aufklärung e.V.
Karl-
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