Hauptmenü
Arbeiten im Alter
Mit 65 Jahren geht es normalerweise in den wohlverdienten Ruhestand. Doch das muß nicht sein. Nur wenn Arbeitnehmer und Chef dies in den letzten drei Jahren vor dem 65sten Geburtstag vereinbart oder eine ältere Vereinbarung bestätigt haben, ist der Ruhestand unwiderruflich.
Derzeit sind Regierung und Gewerkschaften dafür, daß die Senioren wie vorgesehen in Rente gehen. Das Bundesministerium für Familie und Senioren sowie die meisten Sozialwerke setzen sich dagegen für einen gleitenden Übergang in den Ruhestand ein. Mancher, der sein Leben lang gearbeitet hat, kann sich nur schwer von seiner vertrauten Lebenswelt lösen. Und auch die Jüngeren verlieren eine Menge, wenn sie die Senioren einfach "abschieben". "Wenn ein alter Mensch stirbt, ist das so, als ob eine Bibliothek verbrennt", sagt ein afrikanisches Sprichwort.
Inzwischen haben sich zahlreiche Initiativen gebildet, die Menschen im Ruhestand die Gelegenheit geben, ihr Wissen den Jungen zur Verfügung zu stellen.
Der "Senior Experten Service" stellt Firmen im In-
Buschstr. 2, 53113 Bonn, (0228) 260 90 -
p.A. Siemens AG, R 90.221, Otto-
Die
Thierschstraße 17 II, 80538 München , (089) 22 22 37, 122996
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-
Stockenstr. 14, 53113 Bonn, (0228) 63 53 91
Moderne Technik
Moderne Technik erleichtert das alltägliche Leben sehr. Vor allem die Fernbedienungen zu Geräten wie Fernseher, Radio oder Türöffner wollen viele Senioren nicht mehr missen. Der Umgang mit den neuen Haushaltsgeräten, Faxgeräten und Computern ist für viele alte Menschen nicht mehr so überschaubar und möchte gelernt sein. Bedingungsanleitungen sind oft unübersichtlich und für Sehgestörte kaum zu entziffern. Dies gilt auch für öffentlich zugängliche Apparate wie Fahrkartenautomaten. Viele Volkshochschulen bieten deshalb Kurse zu diesem Thema an.
Kranken und Bettlägerigen bieten Produkte der modernen Technik mehr Lebensqualität. In Sanitätsfachgeschäften erhalten sie gute Beratung und viele technische hilfreiche Geräte, vom Blutzuckermesser, einem stufenlos verstellbarem Seniorenbett über einen Liftstuhl bis zum Badewannenlifter.
Auto
Vielen Vorurteilen begegnen Senioren, die ein Auto fahren. Dabei sind sie besser als ihr Ruf, hat eine Forschergruppe der Universität Münster festgestellt.
Der ADAC meint in einer Informationsbroschüre: "Wenn Sie Freude am Fahren haben, Ihre persönlichen Risikofaktoren realistisch abschätzen und bezüglich Ihrer Verkehrsteilnahme verantwortlich handeln, ist es absolut nicht notwendig, auf das Autofahren zu verzichten!" Um möglichen Problemen entgegenzuwirken bieten ADAC und andere Verkehrsverbände das Verkehrssicherheitsprogramm "Ältere aktive Kraftfahrer" an. In Gesprächskreisen können 'eingefahrene' Verhaltensweisen im Verkehr unter die Lupe genommen werden, geschultes Fachpersonal informiert über neue Entwicklungen in der Fahrzeugtechnik, über Rechtsvorschriften und medizinisch-
Folgende Informationsbroschüren dazu sind bei jeder ADAC-
"Ältere aktive Kraftfahrer", "Ich will aktiv bleiben", "Älter werden, sicher fahren", "Ältere Fußgänger" und "Radfahren im Alter -
zurück zu: Seniorinnen und Senioren
nach oben zu: Arbeiten im Alter für Seniorinnen und Senioren
weiter zu: Seniorinnen